Zoophilie: Wenn die Liebe durch den Magen geht – Tierschutz beklagt unwürdige Trennungsszenarien

Sodomie und Scheidungsrecht: Trennungen von Lebenspartnerschaften zwischen Mensch und Tier entbehren eindeutiger gesetzlicher Regelungen.

Alois Moslgruber lebt allein. Scheinbar. Der Landwirt aus Oberpfaffelbachen hat nie geheiratet und ist kinderlos geblieben. Die Leute im Dorf schätzen ihn als liebenswerten Nachbarn und Stammtischgenossen. Was viele wissen: Alois liebt seine Tiere. Was viele nicht wissen: Anders!

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Inniges Verhältnis: Alois Moslgruber mit "Partnerin"

Zoophilie ist ein Tabuthema in der deutschen Öffentlichkeit. Trotz der Verbotsforderung der Tierrechtsorganisation PETA ist der sexuelle Kontakt zu Tieren bis dato straffrei. Dennoch bangen zahllose Kleintierunzuchtvereine um ihre Existenz und auch der zoophile Straßenstrich - im Volksmund Wildwechsel genannt - bangt im Falle eines gesetzlichen Verbots um lukrative Einkünfte.

Nun regt sich weiterer Widerstand. Im Fokus der Tierschützer steht dabei jedoch nicht das zoophile Verhältnis als solches, denn die zunehmende Zahl teilweise drastischer Trennungsszenarien:

Satire, oder? - Zoophilie - Trennung
Zoophilie: "Unwürdige Trennungsszenarien"

Laut dem bayrischen Tierschutzverein werden Beziehungen nicht selten einseitig bei und mit einem Abendessen beendet. Trennungen von tierischen Lebenspartnerschaften sind derweil nicht im deutschen Scheidungsrecht geregelt. Hier greift allein die deutsche Lebensmittelverordnung, die für ihren Geltungsbereich ein Ableben quasi voraussetzt. Zudem fallen Bestattungen hier unter den Begriff "Zubereitung". Für Tierrechtler ein unhaltbarer, unwürdiger Zustand.

Satire, oder? - Zoophilie - Porno
Nicht zu vermeiden: Zoophiler Endzeit-Porno