Weltweite Einstellung des Flugverkehrs bis zur Ergreifung Edward Snowdens

Die weltweit mit Aufmerksamkeit verfolgte Jagd nach NSA-Whistleblower Edward Snowden erreicht dieser Tage ihren vorläufigen Höhepunkt.

Wegen des Gerüchts, der flüchtige US-Geheimdienstenthüller Edward Snowden befinde sich an Bord eines Flugzeugs, wurde die Maschine des bolivianischen Präsidenten Evo Morales zur Zwischenlandung in Österreich gezwungen. Um derartige Zwischenfälle zukünftig zu vermeiden, wird der globale Flugverkehr bis zur Ergreifung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden bis auf weiteres komplett eingestellt. Die Internationale Flug-Transport-Vereinigung, IATA, begründete ihren Beschluss mit der unsicheren Rechtslage und nicht absehbaren Folgen für einzelne Fluglinien im Falle eines versehentlichen Transports der gesuchten Person.

Fluggäste, welche das Boarding bereits absolviert haben, werden aus sicherheitstechnischen Gründen an Bord der Maschinen versorgt und dürfen diese während der Wartezeit nicht verlassen.

Weit härter trifft es augenblicklich Fluggäste in den USA: Die amerikanischen Sicherheitsbehörden entzogen gegen 7 Uhr MEZ sämtlichen internationalen Fluglinien im Luftraum der Vereinigten Staaten kurzfristig die Landeerlaubnis. Je nach Dauer bis zur Ergreifung Edward Snowdens beabsichtigt die US-Air-Force betroffene Maschinen in der Luft zu betanken und hält sich für den dringenden Verdachtsfall alle weiteren Optionen offen.

Deutschland ist inzwischen dazu übergegangen die Luft aus dem nationalen Luftraum abzupumpen, um etwaige Verwicklungen in den Fall Snowden zu vermeiden.