#Nafri: Polizei will zukünftig an das Gute im Menschen glauben

Den Weg der Liebe gehen.

Nach dem jüngsten Medienrummel um eine polizeiliche Twitternachricht, welche das regulärerweise nur intern gebräuchliche Kürzel #Nafri enthielt und damit - speziell vor dem Hintergrund der Silvesternacht 2015/2016 - Männer nordafrikanischer Herkunft mit Straftatspotential zusammenfasst, bedauert die Polizei nun ihre negative Grundeinstellung gegenüber unbekannten Mitmenschen und die Vorurteilsbildung aus gleichfalls negativen Erfahrungen sowie damit zusammenhängende, unangemessene Kontrollen.

Einen Weg der Liebe gehen

Polizei, Nafri

Im Nachfeld der heutigen Pressekonferenz sagte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies in einem Interview, die Polizei wolle zukünftig jedem Menschen jene guten Absichten und Beweggründe zugestehen, welche aufgrund einer berufsbedingt eingeschränkten Sichtweise eines dem Schutz und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zugeeigneten Polizeiapparates in den Hintergrund gerückt seien – und von weiteren Kontrollen jedweder Natur absehen.

Man habe verstanden, dass es falsch ist, sich auf der Basis der äußerlichen Erscheinung und eines subjektiven Verhaltens- und Intentionseindrucks eines Menschen ein Bild von diesem zu machen und ein Urteil zu bilden. "Das tut kein Mensch", und auch jeder Bedienstete der Polizei sei am Ende nur ein solcher, so Jürgen Mathies.

  • Phacops suebii

    Das funktioniert sicherlich gut. Das zeigt sich doch schon lange bei Wirtschaftsverbrechen.

  • Diese #Kölpos wirken doch selbst immer höchst verdächtig.

    • Es nennt sich Eigenverdachtsmotivation und verhindert im Falle des Ausbleibens des Erscheinens anderweitig Verdächtiger den Sekundenschlaf unter der Sturmhaube.

  • PigPen

    Afri-Cola schmeckt wenigstens. Ganz im Gegensatz zu dieser Ami-Plörre. Von dieser Ruski-Klarbrühe ganz zu schweigen.